Planungsgrundlage
Wasseranalyse & Verfahrensplanung
Messwerte und Betriebsdaten bilden die Grundlage für eine technisch und wirtschaftlich passende Anlagenkette.
- Rohwasser und Zielwerte
- Stunden- und Tagesbedarf
- Aufstell- und Betriebsbedingungen
LFS CLEANTEC verbindet Analyse, Vorbehandlung, Entsalzung, Speicherung und hygienische Absicherung zu einer belastbaren Lösung für Ihren Prozess.
Industrielle Wasseraufbereitung beginnt mit der Rohwasseranalyse. Abhängig von Härte, Eisen, Mangan, Chlor, Trübung, Leitfähigkeit und Keimbelastung werden die erforderlichen Verfahren ausgewählt.
Zum LFS CLEANTEC Portfolio gehören deshalb Enthärtung, Enteisenung, Aktivkohlefiltration, Umkehrosmose, Vollentsalzung und UV-Desinfektion. Tanks, Druckerhöhung, Dosierung und Messtechnik vervollständigen das Anlagenkonzept.
Jede Stufe übernimmt eine klar definierte Aufgabe. Welche Bausteine benötigt werden, ergibt sich aus Wasseranalyse, Prozess und Zielqualität.
Planungsgrundlage
Messwerte und Betriebsdaten bilden die Grundlage für eine technisch und wirtschaftlich passende Anlagenkette.
IWD Industrie
Zwei Drucktanks im Wechselbetrieb liefern kontinuierlich enthärtetes Wasser und schützen Wärmetauscher, Leitungen und RO-Membranen.
GSK Hochleistungsfilter
GSK-Anlagen bereiten belastetes Brunnen- und Brauchwasser für hohe Abnahmemengen und nachgeschaltete Technik auf.
FSA Aktivkohle
Aktivkohle reduziert freies Chlor, Geruchs- und Geschmacksstoffe sowie ausgewählte organische Verbindungen.
RO ECO, Edelstahl & Industrie
Die Membrantechnik erzeugt salzarmes Permeat für Reinigung, Produktion, Kessel, Kühlung und sensible technische Prozesse.
IVEE & IVEG
Mischbettharz entfernt verbliebene Ionen und dient als Endstufe, wenn ein besonders niedriger Leitwert gefordert ist.
PURION Systeme
UV-C inaktiviert Mikroorganismen ohne Zugabe von Desinfektionschemikalien und wird nach geeigneter Vorfiltration ausgelegt.
Systemtechnik
Speicherung und Verteilung entkoppeln Produktion und Verbrauch. Sensorik macht Wasserqualität und Anlagenzustand sichtbar.
Die Tabelle ordnet die Produktbereiche nach ihrer Funktion in der Aufbereitungskette ein. Leistungsangaben sind Modellbereiche; die Projektleistung wird anhand der Betriebsdaten geprüft.
| Produktbereich | Hauptaufgabe | LFS Baureihen | Leistungsbereich | Typische Position |
|---|---|---|---|---|
| Industrie-Enthärtung | Calcium und Magnesium reduzieren | IWD Industrie | 7,2–15,9 m³/h | Vor RO, Kessel oder Prozess |
| Enteisenung/Entmanganung | Eisen, Mangan und H₂S behandeln | GSK | 3,0–13,0 m³/h | Frühe Vorbehandlung |
| Aktivkohlefiltration | Chlor und organische Stoffe reduzieren | FSA | 1,5–4,0 m³/h | Vor RO oder als Filterstufe |
| Umkehrosmose | Gelöste Salze und Leitfähigkeit reduzieren | RO ECO, Edelstahl, Industrie | 0,28–48 m³/h | Zentrale Entsalzungsstufe |
| Vollentsalzung | Restionen entfernen, Leitwert weiter senken | IVEE, IVEG | bis 1,5 m³/h IVEG | Nach RO oder eigenständig |
| UV-Desinfektion | Mikroorganismen inaktivieren | PURION | projektbezogen | Nach klarer Vorfiltration |
Datenstand: August 2026. Maßgeblich für die Auslegung sind die konkrete Wasseranalyse, die Betriebsweise und die gewünschte Zielqualität.
Eine Aufbereitungskette wird nicht pauschal zusammengestellt. Jeder Baustein reduziert eine definierte Belastung oder erfüllt eine konkrete Qualitätsanforderung.
Aufbereitungskette anfragenRohwasserwerte, Spitzenlasten und Zielqualität dokumentieren.
Partikel, Eisen, Mangan, Chlor oder Härte vor sensibler Technik reduzieren.
Umkehrosmose erzeugt Permeat; bei Bedarf senkt Mischbettharz den Restleitwert.
Tank und Druckerhöhung gleichen Produktionsmenge und Verbrauchsspitzen ab.
Leitwert, Druck, Durchfluss, Füllstand und gegebenenfalls UV-Intensität kontrollieren.
Die passende Aufbereitung richtet sich nicht nach einem allgemeinen Reinheitsversprechen, sondern nach den technischen Anforderungen des jeweiligen Prozesses.
Definierte Härte, Leitfähigkeit und mikrobiologische Qualität für reproduzierbare Prozesse.
Salzarmes Wasser für Bauteilereinigung, Galvanik und fleckenarme Endspülung.
Reduzierte Härte- und Salzlast zur Begrenzung von Ablagerungen und Zusatzwasserbedarf.
Permeat oder VE-Wasser für Glas, Photovoltaik, Fahrzeuge und technische Oberflächen.
Projektbezogene Aufbereitung für Reinigungswasser, Prozesswasser und hygienisch sensible Bereiche.
Umkehrosmose und nachgeschaltete Politur für niedrige Leitwerte und sensible Anwendungen.
Die Antworten geben eine erste technische Einordnung. Die konkrete Auswahl erfolgt anhand Ihrer Projektdaten.
Je nach Rohwasser und Zielqualität besteht eine industrielle Aufbereitung aus Analyse, Vorfiltration, Enteisenung oder Aktivkohle, Enthärtung, Umkehrosmose, optionaler Vollentsalzung, Speicherung, Druckerhöhung und UV-Desinfektion. Nicht jedes Projekt benötigt jede Stufe.
Das entscheidet die Wasseranalyse. Häufig werden Sedimentfiltration und Enthärtung eingesetzt. Bei erhöhten Eisen- und Manganwerten ist eine Enteisenung erforderlich, bei freiem Chlor kann eine Aktivkohlestufe die Membran schützen.
Eine IWD-Doppelenthärtung ist sinnvoll, wenn kontinuierlich Weichwasser benötigt wird. Während ein Drucktank regeneriert, bleibt der zweite Tank in Betrieb.
Umkehrosmose erzeugt kontinuierlich salzarmes Permeat und hält einen großen Teil gelöster Stoffe zurück. Eine Mischbett-Vollentsalzung entfernt nachgeschaltet verbliebene Ionen und wird eingesetzt, wenn ein besonders niedriger Leitwert erforderlich ist.
LFS CLEANTEC prüft Wasseranalyse, Stunden- und Tagesbedarf, Zielqualität, Betriebsweise und Aufstellbedingungen. Daraus werden die notwendigen Aufbereitungsstufen, Leistungsgrößen und Systemkomponenten abgeleitet und in einem individuellen Angebot zusammengeführt.